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Die „Son­nen­wärme“ ins Haus geholt

Car­bon­hei­zung in Kom­bi­na­tion mit Holz­faser-Dämm­system als maß­ge­schnei­derte Lösung für ein Gebäude aus dem Jahr 1890

 

Am Ende standen nur noch die Außen­mauern im Erd- und Ober­ge­schoß: Das Wohn­ge­bäude aus dem Jahr 1890 war kom­plett ent­kernt worden. An die Bruch­stein-Mauer schloss sich oben ein zwei­scha­liges Zie­gel­mau­er­werk an, das Dach­ge­schoss wurde in Holz­stän­der­bau­weise kom­plett neu errichtet.

Das Haus sollte mit einer Carbon-Flä­chen­hei­zung aus­ge­stattet werden. Darauf legten die Bau­herren beson­deren Wert. „Solche Gebäude zu dämmen, erfor­dert maß­ge­schnei­derte Lösungen für ver­schie­dene Bereiche“, sagt Anka Unger, Geschäfts­füh­rerin von Udi­Dämm­sys­teme, einem Her­steller von Holz­faser-Däm­mungen in Chem­nitz. Udi hält des­wegen in seinem Pro­dukt­port­folio fle­xible Sys­tem­lö­sungen bereit und mit UdiSUN eine pas­sende Flä­chen­hei­zung aus Carbon.

Die nur 0,4 mm dicken Car­bon­bahnen bestehen aus Koh­len­stoff-Fasern, die elek­trisch wie ther­misch sehr leit­fähig sind. Sie wurden bei dem Wohn­haus in zwei Geschoss­de­cken inte­griert und dünn auf die Trä­ger­platte Udi-SPEED ein­ge­spach­telt. Die Bahnen sind 60 cm breit und bis zu 3 m lang. Die Heiz­flä­chen wurden vorab über eine Heiz­last­be­rech­nung ermit­telt. Unter Nie­der­span­nung können Räume auf diese Weise von oben mit gerich­teter Wär­me­strah­lung beheizt werden. „Das ist ver­gleichbar mit der Wärme der Sonne“, so Anka Unger. „Die Strahlen treffen auf den mensch­li­chen Körper und ver­breiten eine woh­lige Behag­lich­keit, ohne dass die Luft dazu erwärmt werden muss.“ Staub­ver­wir­be­lungen treten dabei so gut wie nicht auf – ideal für All­er­giker also.

Als Däm­mung bietet sich mit UdiCLI­MATE eine Aus­bau­platte an, die die Luft­feuch­tig­keit im Raum regu­liert. Die Holz­fa­sern können Feuchte auf­nehmen und geben sie erst wieder ab, wenn die Raum­luft tro­cken genug ist.

Außerdem wirkt diese Däm­mung wie ein Wär­me­spei­cher. Das ermög­li­chen inte­grierte Kar­ton­waben, die eine Art Luft­polster bilden. Diese Kli­ma­kam­mern nehmen einen kleinen Teil der Hei­zungs­wärme auf. Ein wei­terer Effekt dieses spe­zi­ellen Dämm­platten-Auf­baus: Lärm und Tritt­ge­räu­sche werden um mehr als die Hälfte gedämpft.

Bei den Außen­wänden vari­iert der Aufbau der Däm­mung je nachdem, ob es sich um Bruch­stein, zwei­scha­liges Zie­gel­mau­er­werk oder Holz­bau­weise han­delt. Fester Bestand­teil ist jedoch immer die feucht­e­va­riable Dampf­bremse UdiS­TEAM in Ver­bin­dung mit einer ver­putz­baren Trä­ger­platte (UdiSPEED) und einer Grund­s­pach­te­lung samt Sili­kat­farbe. Die Däm­mung ist damit überall im Haus dif­fu­si­ons­offen und feuchteregulierend.

An der Fas­sade gibt eine Lär­chen­ver­scha­lung im Ober- und Dach­ge­schoss dem Haus einen ganz neues Gesicht. Der Hohl­raum dahinter bietet Platz für Elektroinstallationen.

Aus einem Gebäude, das ursprüng­lich einmal fünf Wohn­ein­heiten beher­bergte, ist jetzt ein Eigen­heim für eine fünf­köp­fige Familie mit 260 Qua­drat­me­tern Grund­fläche geworden. „Der Ener­gie­ver­brauch für Hei­zung und Warm­wasser ist für diese Haus­größe sehr niedrig“, bilan­ziert Anka Unger. Für die Car­bon­hei­zung inklu­sive eines 27-Kilo­watt-Durch­lauf­er­hit­zers fallen pro Monat etwa 1.000 Kilo­watt­stunden an.