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 Projekt­be­richte

Pro­jekt­be­richt “THE VIELD” – Vom Kuh­stall zum modernen Seminarhaus

THE VIELD ist ein ehe­ma­liger Kuh­stall aus der Jahr­hun­dert­wende. Der Ausbau war ein Balan­ceakt. Zum einen zwi­schen alten, bewährten Ele­menten und sinn­vollen modernen Struk­turen. Zum anderen zwi­schen sti­lis­ti­schem und kon­zep­tio­nellem Anspruch.

Däm­mung: UdiIN RECO® System

Louisa Löwen­stein und Caspar Schmick hatten die Idee von einem modernen Semi­nar­haus, in dem die Teil­nehmer kreativ sein und ihre Pro­jekte vor­an­bringen können. Louisa Löwen­stein ist Bera­terin und Coach im Inno­va­ti­ons­be­reich mit Fokus auf Design Thin­king und Sto­ry­tel­ling. Caspar Schmick arbei­tete nach seinem Wirt­schafts­stu­dium und einem Master in Ser­vice Manage­ment als Stra­te­gie­be­rater bei Deloitte in Groß­bri­tan­nien. Um das Team zu stärken und indi­vi­du­elle Work­shops bieten zu können, sollte neben einem großen Pro­jekt­raum außerdem eine kuli­na­ri­sche Koch­ecke ent­stehen sowie Über­nach­tungs­mög­lich­keiten geschaffen werden. So erwarben die beiden Unter­nehmer einen ehe­ma­ligen Kuh­stall aus der Jahr­hun­dert­wende im bran­den­bur­gi­schen Vie­litzsee. Um die Idee des Semi­nar­hauses rea­li­sieren zu können, stand ein auf­wen­diger Ausbau bevor. Bis dahin hatten sie vom Bauen und von Bau­stoffen noch wenig Erfahrung.

Außen­an­sicht des ehe­ma­ligen Kuhstalls

Das Erd­ge­schoss vor dem Umbau

Eines war Löwen­stein und Schmick aber von Anfang an klar: der Umbau sollte öko­lo­gisch und nach­haltig sein – nicht nur der Umwelt zuliebe, son­dern auch, um ein gesundes Raum­klima zu schaffen. Beim Kom­plett­ausbau des alten Kuh­stalles waren beson­dere Mate­ria­lien von­nöten. Da das Semi­nar­haus THE VIELD auch als Schlaf- und Ruhe­be­reich, nach langen Semi­nar­tagen dienen soll, wünschten die Bau­herren hoch­wer­tige und atmungs­ak­tive Mate­ria­lien hin­sicht­lich der Däm­mung. Diese sollten die Fähig­keit besitzen feuch­te­re­gu­lie­rend zu sein und zugleich die Optik der Fas­sade erhalten.

Ausbau des Dachgeschosses mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Ausbau des Dachgeschosses

Ausbau des Dachgeschosses mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Öko­lo­gi­sches, nach­hal­tiges Dämm­system UdiIN RECO®

Ausbau des Dachgeschosses mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Nach dem Ausbau ist das Dach­ge­schoss hell und freundlich

Fertige Schlafkojen im Obergeschoss nach dem Umbau mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Fer­tige Schlaf­kojen für die Seminarteilnehmer

Die Wahl für einen geeig­neten Bau­stoff fiel den beiden Unter­neh­mern nicht schwer: Sie ent­schieden sich für das Innen­dämm­system UdiIN RECO® mit Unter­grund­aus­gleich, das allen Anfor­de­rungen gerecht wurde. Die Bau­herren trauten keinem anderem Mate­rial die Bestän­dig­keit und Effi­zienz bei gleich­zei­tigen öko­lo­gi­schen Vor­teilen zu, wie jenem Udi­System. Das inno­va­tive Holz­faser-Innen­dämm­system UdiIN RECO® gleicht Uneben­heiten von bis zu +/- 2 cm aus. Per­fekt für den Ausbau des ehe­ma­ligen Kuh­stalls, denn hier waren etliche Aus­gleichs­ar­beiten erforderlich.

Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Das Innen­dämm­system UdiIN RECO® wird allen Anfor­de­rungen gerecht

Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Das inno­va­tive Dämm­system gleicht Uneben­heiten von bis zu +/- 2 cm aus

Auch an die spä­tere Wand­ge­stal­tung hatten Löwen­stein und Schmick hohe Ansprüche. Sie benö­tigten Farben, die in so einem inno­va­tiven Work-Space wie dem Semi­nar­haus glei­cher­maßen bean­spruchbar sein können und zudem ein gutes Raum­klima bieten. Gleich­zeitig war den Bau­herren wichtig, dass die Farben im unter­schied­li­chen Licht farb­echt und sehr tief und satt aus­sehen. Hier ent­schieden sich die beiden Unter­nehmer für die UdiLIVE® Bio-Innen­farbe auf Sili­kat­basis. Die Ver­ar­bei­tung war sehr ein­fach und unkom­pli­ziert. Gerade die Kom­bi­na­tion des dunklen Grau­tons mit den hellen Umran­dungen der Fenster im Kamin­zimmer gefällt besonders.

Fertige Schlafkojen im Obergeschoss nach dem Umbau mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Die Schlaf­räume bekamen einen Anstrich mit UdiLIVE® Bio-Innen­farbe

Fertiger Projektraum im Erdgeschoss nach dem Umbau mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Der große Pro­jekt­raum domi­niert das Erdgeschoss

Fertiger Projektraum im Erdgeschoss nach dem Umbau mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Hier kann nun kreativ gear­beitet werden

Die fertige Küche nach dem Umbau mit Innendämmung UdiReco von UdiDämmsysteme

Die große Koch­ecke lädt zum gemein­samen Kochen ein

Ent­standen ist durch den auf­wen­digen Umbau „THE VIELD“, ein auf Team­ar­beit aus­ge­rich­teter Off­site Inno­va­tion Space, desi­gned nach den Vor­bil­dern neu­ester Büro­kon­zepte und Lern­um­ge­bungen. Hier können Teams, auch über meh­rere Tage, außer­halb der Groß­stadt in Ruhe zusam­men­kommen und zukunfts­ori­en­tiert an den Her­aus­for­de­rungen eines im Wandel befind­li­chen Arbeits­all­tags arbeiten.

Pro­jekt­be­richt “Wilde 16” 4 Sei­tenhof in Aachen

Architekt/ Planer: Ficken­scher Archi­tektur, 95028 Hof/ Saale; Foto­graf: Jörg Hempel, 52062 Aachen

Däm­mung: UdiIN® System mit UdiMULTIGRUND®

In den letzten vierzig Jahren wurden in Deutsch­land die meisten alten Bau­ern­häuser zer­stört, aus man­gelnder Wert­schät­zung gegen­über der alten Bau­sub­stanz, viel­leicht aber auch um die Zeit­zeugen einer gar nicht so guten alten, eher armen und ent­beh­rungs­rei­chen und harten Zeit zu tilgen. Der Ver­lust von archi­tek­to­ni­scher und auch hand­werk­li­cher Tra­di­tion ist die Folge. Es wurden auch sonst mög­lichst rück­standslos die meisten Kriegs­ruinen des letzten Welt­krieges aus den Orts­bil­dern ent­fernt, d.h. wie­der­auf­ge­baut oder eben abge­räumt. Wie­der­auf­bauten erfolgten in der Regel als Restau­ra­tion, also Wie­der­her­stel­lung eines his­to­ri­schen Zustandes, oder wurden als Neu- und Ersatzbau im Stil der jewei­ligen Zeit errichtet. Wenige Archi­tekten beschritten einen alter­na­tiven Weg der “kri­ti­schen Rekonstruktion”.

  • Ein­fa­cher fla­cher Hei­zungs­aufbau für Decke, Wand und Boden
  • All­er­gik­er­freund­lich da kaum Luft und Staubverwirbelung
  • Durch die Kom­bi­na­tion mit Udi IN 2CM hat Schimmel keine Chance

Innenhof vorher

Gara­gen­ein­fahrt vorher

Das Kon­zept

Es bleibt fast alles wie es ist, es wird nur noch viel schöner. Das Raum­pro­gramm achtet die gege­benen Räum­lich­keiten und nutzt diese, wo Ersatz­bauten gebraucht werden, so sind diese im Zei­chen der heu­tigen Zeit, das heißt modern, detail­liert. Die alte Bau­sub­stanz erhält eine grund­le­gende tech­ni­sche Instand­set­zung und Sta­bi­li­sie­rung unter größt­mög­li­cher Bewah­rung der his­to­risch gewach­senen und vor­han­denen Eigen­heiten. Der Raum­ausbau im Bestand erfolgt weit­ge­hend von innen, um die Anmu­tung von Außen nicht zu sehr zu ver­än­dern. Der Innen­ausbau ist “offen für das Alte” – Wand­aus­schnitte geben Ein­blick in die his­to­ri­schen Auf­bauten, Zwi­schen­de­cken werden geöffnet, Bal­ken­werk und Dach­stühle gezeigt. Raum­ein­bauten setzen sich auch autark in die vor­ge­ge­benen Gebäu­de­hüllen (z.B. Loft in der Scheune) als Raum im Raum. Die Behei­zung erfolgt wei­test­ge­hend CO2-neu­tral durch den Einbau einer Son­nen­haus-Hei­zungs­technik mit Solar­ther­mi­e­nut­zung und Sai­son­spei­cher­technik – Alt­bau­so­la­ri­sie­rung! Ergänzt wird das Son­nen­haus­kon­zept durch dezen­trale Holz­ka­min­öfen, die die Behag­lich­keit und die Wohnath­mo­sphäre positiv beein­flussen. Ein Holz­pel­let­kessel ergänzt das Heiz­system zur Abde­ckung von Spit­zen­heiz­lasten bei der Warmwasserbereitung.

Flur

Küche

Keller

Maß­nahmen

  • ener­ge­ti­sche Gebäu­de­sa­nie­rung nach Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV
  • Her­stel­lung von zeit­ge­mäßen und qua­li­tät­vollen Wohn- und Arbeitsräumen
  • Bewah­rung und Siche­rung des spe­zi­fi­schen Cha­rak­ters und der beson­deren Atmo­sphäre des alten Bau­ern­hofes in der Gesamt­heit aber auch in den Details
  • Instand­set­zung oder Erneue­rung von ver­brauchter Bau­sub­stanz, wo sta­tisch und kon­struktiv zwin­gend erforderlich
  • Umset­zung eines Son­nen­haus­kon­zeptes 50+ für die Behei­zung (Solar­thermie: Solar­kol­lek­toren + Saisonspeicher)
  • Ver­wen­dung von Natur­bau­stoffen bei der ener­ge­ti­schen Sanierung
  • Die Frei­flä­chen­ge­stal­tung soll das Gesamt­kon­zept in seiner Wir­kung unterstützen.

Neue Nut­zung in einem alten Bauernhof

Familie Dr. Hartel erwirbt den alten, vom Ver­fall bedrohten Vier­seithof in Ver­lau­ten­heide und defi­niert für die Zukunft neue Nut­zungs­vor­stel­lungen. Eine Über­prü­fung des gewünschten Raum­pro­grammes ergibt eine Kon­gruenz mit dem Raum­an­gebot, die mit gewissen behut­samen Ein­griffen her­ge­stellt werden kann.

Dach­be­reich

Bad

Küche

Die vor­ge­se­henen Nutzungen:

  • Wohnen im alten Bauernhaus
  • Praxis (alter­nativ Büro oder Gästewohnen)
  • Ate­lier im Erd­ge­schoss der Scheune
  • Wohn­loft in der alten Scheune
  • Errich­tung von Ersatz­bauten als Remisen um einen neuen Atriumhof
  • Errich­tung von Garagen als KFZ-Stellplätze

Ate­lier im Erdgeschoss

Garagen

Ener­gie­kon­zept: Son­nen­haus – Solar­wär­me­speicher

Die Pla­nung der haus­tech­ni­schen Anlagen sieht eine größt­mög­liche Deckung des Gebäu­de­wär­me­be­darfs (Hei­zung und Warm­wasser) durch Solar­energie vor. Auf dem nach Süd­osten ori­en­tierten Scheu­nen­dach wird eine rund 100 qm große Solar­kol­lek­tor­an­lage instal­liert. Ein in der Scheune ste­hender Solar-Was­ser­spei­cher, mit einem Volumen von 40.000 Liter und einer opti­mierten Wär­me­däm­mung, dient als Wär­me­spei­cher. In Kom­bi­na­tion mit einem 30 KW Scheit­holz­ofen und einem modu­liert regel­baren Holz­pel­let­kessel für Heiz­spit­zen­lasten wird eine solare Deckung in Höhe von über 50 % für den Jah­res­heiz­wär­me­be­darf ange­strebt. Der ehe­ma­lige Bau­ernhof in der Klein­heid­straße 16 ist ein inno­va­tives Bei­spiel für die ener­gie­ef­fi­zi­ente Sanie­rung von Alt­bauten, die eine hohe Nach­hal­tig­keit und Umwelt­freund­lich­keit auch in ener­ge­ti­scher Hin­sicht vor­weisen. Das von dem Schweizer Solar­pio­nier Josef Jenni seit 1989 ent­wi­ckelte Son­nen­haus-Kon­zept beruht auf einer hohen Deckung des Hei­zungs- und Warm­was­ser­be­darfs aus Son­nen­en­ergie. Durch groß­flä­chige ther­mi­sche Solar­kol­lek­toren wird Solar­wärme gewonnen und in Sai­son­spei­cher geladen. Auf diese Weise wird die im Sommer zur Ver­fü­gung ste­hende Son­nen­en­ergie in die Heiz­pe­riode im Winter trans­fe­riert. Durch den Ein­satz von Holz als Brenn­stoff für den Pel­let­heiz­kessel ergibt sich eine CO2 neu­trale und rege­ne­ra­tive Behei­zung des Gebäudes mit seinen 5 Nut­zungs­ein­heiten. Der für die Bewirt­schaf­tung erfor­der­lich Pri­mär­ener­gie­ein­satz ist äußerst niedrig und liegt weit unter den Min­dest­an­for­de­rungen des Gesetz­ge­bers nach der Ener­gie­ein­spar­ver­ord­nung EnEV.

Dies ist ver­mut­lich das erste Alt­bau­so­la­ri­sie­rungs­pro­jekt dieser Art und Grö­ßen­ord­nung in Deutschland.

Solar-Was­ser­spei­cher

Solar­kol­lek­to­ren­an­lage

Außen­an­lage

Pro­jekt­be­richt “His­to­ri­scher Wasserturm”

Däm­mung: UdiIN RECO® System 

His­to­ri­scher Was­ser­turm schim­mel­frei gedämmt mit dem System UdiIN RECO


Kapil­larak­tive Innen­däm­mung ohne Dampfsperre

Der Prenz­lauer Was­ser­turm wurde im Stil der Neo­gotik 1899 gebaut, inkl. des mächtig aus­la­denden Behäl­ter­ge­schosses und einem steilen Kegel­dach mit Wet­ter­fahne, war der Turm 40 m hoch. Nach Still­le­gung und Abbau des Behäl­ters war das Gebäude jah­re­lang unge­nutzt. Nach vielen Jahren wurde der Turm schließ­lich nach Plänen des Archi­tekten Olaf Beckert zum Medi­en­cen­trum aus­ge­baut. Die klas­si­sche Fas­sade blieb zum Glück erhalten, denn der Wär­me­schutz wurde über ein hoch­mo­dernes Holz­fa­ser­dämm­system an den Innen­wänden rea­li­siert. Auf der Suche nach einer mög­li­chen Nut­zung wurde der Turm, ergänzt durch einen zwei­ge­schos­sigen Anbau und einen Trep­pen­turm mit Aufzug, zum Medi­en­cen­trum des Nord­ku­rier mit Redak­ti­ons­räumen des Ucker­mark-Kurier und dem Fern­seh­studio des Uckermark-TV.

 

Auf­grund der starken Durch­feuch­tung der Gebäu­de­hülle ent­schied sich der Archi­tekt für eine inno­va­tive Holz­fa­ser­däm­mung, deren Fähig­keit zur Feuch­tig­keits­re­gu­lie­rung bei­spiel­haft ist. Die Wahl fiel des­halb auf unser System UdiIN RECO® in 80 Mil­li­me­tern Stärke. Aus­schlag­ge­bend war, dass wir für dieses System 15 Jahre Schim­mel­frei­heit ohne Mehr­kosten garan­tieren und dass die Dämm­platten nicht geklebt werden müssen. Unre­gel­mä­ßig­keiten im Unter­grund werden durch das System ein­fach per­fekt ausgeglichen.

Die inno­va­tiven Dämm­ele­mente werden im Ver­band direkt auf dem vor­han­denen Unter­grund
mit Stell­d­ü­beln mon­tiert, kom­plett tro­cken ohne Kleber und Mör­tel­bett und somit ohne Feuch­tig­keits­ein­trag. Sie bestehen aus zwei Holfa­ser­schichten. Eine Holz­fa­ser­dämm­platte sitzt auf einer Holz­fa­ser­dämm­matte von 80 – 200 Mil­li­me­tern Stärke, die sich fle­xibel an den Unter­grund anpasst und Uneben­heiten bis zu +/- 2 cm aus­gleicht. So kann die Innen­däm­mung mit Holz­fa­ser­dämm­platten unab­hängig von der Wand­stärke mon­tiert werden – egal ob schlankes Fach­werk, dop­pel­scha­liger Klinker oder starkes Bruch­stein­mau­er­werk. Die Holz­fa­sern regu­lieren durch die Auf­nahme und Abgabe von Feuch­tig­keit auf ein­zig­ar­tige Weise den Feuch­tig­keits­haus­halt im Raum.

Innen­däm­mung mit UdiIN RECO®

Öko­lo­gi­sche Holzfaserdämmung

Büro Medi­en­turm Uckermark

Daher ist auch eine Dampf­sperre bei dampf­dichten Dämm­lö­sungen an der Wan­din­nen­seiten oft ein neur­al­gi­scher Punkt über­flüssig. Anfal­lendes Tau­wasser wird inner­halb dieses natür­li­chen Dämm­sys­tems auf­ge­nommen und durch das schnelle Aus­trock­nungs­ver­halten der Holz­fa­ser­dämm­platten wieder der Raum­luft zuge­führt oder kapillar nach außen trans­por­tiert. So hat Schimmel dank dieser Holz­fa­ser­däm­mung keine Chance. “Daher ist auch eine Dampf­sperre mit UdiIN RECO® nicht erfor­der­lich. Das ist bekannt­lich bei dampf­dichten Dämm­lö­sungen an der Wan­din­nen­seiten oft ein neur­al­gi­scher Punkt”, erklärt Anka Unger. Anschlie­ßend wird auf die jus­tierten Dämm­ele­mente ein mine­ra­li­scher Muti­grund auf­ge­bracht, der zusätz­lich raum­kli­ma­re­gu­lie­rend wirkt. Nun folgt die End­be­schich­tung nach Wahl, dabei ist von Strei­chen über Tape­zieren und Fliesen bis zu Putz­auf­bauten mit Lehm- oder Kalk­putz alles möglich.

Büro Medi­en­turm Uckermark

Außen­an­sicht Medi­en­turm Uckermark

Außen­an­sicht Medi­en­turm Uckermark

Mit der inno­va­tiven Holz­fa­ser­däm­mung können pro­blemlos ener­ge­tisch zu sanie­rende Alt­bauten von innen gedämmt werden. Die äußere Optik des Hauses bleibt erhalten, ebenso die Beschaf­fen­heit der Wand­kon­struk­tion. So macht der alte Was­ser­turm den Men­schen wieder Freude. Wer darin arbeitet, schwärmt von der ein­ma­ligen Atmo­sphäre und dem wun­der­baren Raum­klima. Wer sie von draußen betrachtet, kann den Reiz der neo­go­ti­schen Klin­ker­fas­sade auf sich wirken lassen. Dass sie erhalten blieb, ist auch moderner Innen­dämm­technik zu ver­danken. Das dabei ver­wen­dete kapillar aktive Däm­mystem ver­hin­dert zuver­lässig Pro­bleme mit Feuch­tig­keit, die zu Schimmel und Bau­schäden führen könnten. Die Ober­flä­chen­tem­pe­ratur der Wände erhöht sich um etwa 5°. Dadurch emp­findet der Körper auch bei gerin­gerer Luft­tem­pe­ratur eine grö­ßere Behag­lich­keit. Dank warmer Wände.

Wei­tere Bilder zum Medi­en­turm Ucker­mark finden Sie hier.

Down­load Objekt­be­richt Was­ser­turm (PDF-Datei)

Pro­jekt­be­richt “Decken­hei­zung mit UdiSUN® 470m²

 

Bericht einer Bau­herrin in Magdeburg

Geschichte: Eine Fast-Ruine mit den Abmes­sungen 32 m x 12 m ist der Aus­gangs­punkt. Ihre Ver­gan­gen­heit: 1870 wurde dieses Gebäude erbaut; aus Bruch­stein­mau­er­werk mit einer Nut­zung als Lager und Stal­lung neben einer Umspann­sta­tion für Pferde. Im 2. Welt­krieg folgte ein eher trau­riges Kapitel: Das Gebäude diente mit einer Holz­stän­der­bau­auf­sto­ckung als Unter­kunft für Zwangs­ar­beiter. Nach dem Krieg aber war es, bis Anfang der 2000 Jahre, Lager­fläche für einen Spielwarengroßhandel.

Die Idee: Dieses Gebäude wurde zu einer ener­ge­ti­schen Her­aus­for­de­rung als die Bau­be­hörde dafür eine zeit­nahe Bau­ge­neh­mi­gung nach § 34 in Aus­sicht stellte, sofern seine Sub­stanz erhalten bleiben würde. Die Kenntnis der Pro­dukte von Unger Dif­fu­therm ließ es mög­lich erscheinen, hier eine öko­lo­gi­sche Sanie­rung ver­bunden mit einer Gebäu­de­er­wei­te­rung zu rea­li­sieren. Dabei ging es darum, dem KfW 70 Stan­dards zu genügen und inso­fern den dabei gel­tenden För­der­be­din­gungen gerecht zu werden. Dazu galt es aller­dings neue Wege zu gehen.

Ruine vor dem Aufbau

Holz­rah­menbau

Innen­wände mit Udi­CLI­MATE

Die Umset­zung: Das his­to­ri­sche Bruch­stein­mau­er­werk wurde 2016 restau­riert. Die Trenn­wände und die Auf­sto­ckung erfolgten in Holz­rah­men­bau­weise. Es kamen aus­schließ­lich Udi­DÄMM­SYS­TEME Pro­dukte zum Ein­satz. Auf Grund­lage von bau­phy­si­ka­li­schen Bera­tungen, Ver­glei­chen und Berech­nungen habe ich mich dann schließ­lich für das UdiSUN SYSTEM® ent­schieden. Die damals durchaus mutige, aber zugleich gut durch­dachte und mehr­fach durch­ge­rech­nete Ent­schei­dung beinhal­tete: Alle Räume mit ins­ge­samt 470 m2 Decken­fläche elek­trisch zu beheizen und in Ver­bin­dung damit durch eine Pho­to­vol­ta­ik­an­lage selbst Strom zu pro­du­zieren. Die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung erfolgt bei dieser Lösung dezen­tral über elek­trisch betrie­bene, volu­men­mäßig ange­passte Warm­was­ser­spei­cher. Bei diesem Kon­zept lag der Richt­wert für den Pri­mär­ener­gie­be­darf für das Heizen rech­ne­risch bei 5000 kWh/a bezogen auf 100 m2. Das sind 50 KWh/m2 pro Jahr. Damit sollte der KfW 70 Wert für ener­ge­ti­sche Sanie­rung auf jeden Fall erreicht und mög­lichst unter­schritten werden.

Ver­spach­te­lung
UdiSUN® im Decken­be­reich

funk­tio­naler Tagungsraum

 Außen­an­sicht nach Fer­tig­stel­lung 

Das Ergebnis: Durch den Ein­satz von UdiSUN® und dem aus­ge­wo­genen Ver­hältnis der ein­ge­setzten UdiDÄMMSTOFFE, ihrer Wär­me­däm­mung und Wär­me­spei­che­rung liegt der abseh­bare Heiz­be­darf nach etwas mehr als einem Betriebs­jahr bei ca. 47 KWh/m2 pro Jahr. Par­allel wurden im ersten Jahr durch die Pho­to­vol­ta­ik­an­lage etwa 22.000 kWh Strom gewonnen. Das heißt, die Berech­nungen wurden nicht nur bestä­tigt, son­dern deut­lich unter­schritten. Ein tolles Ergebnis für UdiSUN®  und das gesamte Kon­zept mit UdiDÄMMSYSTEMEN®. Dieses Ergebnis ist aber nicht nur ener­ge­tisch inter­es­sant. Es beinhaltet auch ein ange­nehmes und sehr aus­ge­gli­chenes Raum­klima zum Wohl­fühlen. Was an dem ein­ge­schla­genen Weg zusätz­lich begeis­tert, ist, dass diese Hei­zungs­lö­sung sehr reak­ti­ons­schnell und hoch indi­vi­duell steu­erbar ist und prak­tisch war­tungs­frei betrieben wird.

Prof. Dr. Renate Girmes, Magdeburg

Pro­jekt­be­richt “Havel­blau”


Alte Kamm­garn­spin­nerei in Bran­den­burg erwacht zu Neuem Leben mit dem UdiIN RECO SYSTEM

Die Geschichte des 136 Jahren alten Objektes und die Sanie­rung können Sie hier voll­ständig lesen.

Ent­standen sind 15 schicke Ferien-Lofts auf einer Nutz­fläche von 1.500 Qua­drat­me­tern mit direktem Blick auf die Havel, bar­rie­re­frei und hoch­wertig aus­ge­stattet mit Natur­stein­boden, edlen Wasch­ti­schen, modernster Haus- und Ener­gie­technik und Innendämmung.

Beim Anbringen einer Innen­däm­mung ist die Bear­bei­tung der unebenen Unter­gründe oft der lang­wie­rigste und am schwie­rigsten zu kal­ku­lie­rende Arbeits­gang. „Genau für solche Bedin­gungen haben wir ein Innen­dämm­system mit inte­griertem Unter­grund­aus­gleich ent­wi­ckelt, bei dem die Beschaf­fen­heit der Wand­kon­struk­tion keine Rolle spielt – egal ob schlankes Fach­werk, dop­pel­scha­liger Klinker oder starkes Bruchsteinmauerwerk.

Auf Grund des fle­xi­blen Anteils der UdiIN RECO® schmiegt sich die Platte auto­ma­tisch an die Uneben­heiten des Unter­grundes. Durch den ver­stell­baren Udi­MON­TAGE Stell­d­übel kann das System, in Abhän­gig­keit zur Dämm­stärke bis zu +/- 2 cm aus­ge­gli­chen werden. Zum anschauen des Video´s zur Mon­tage der Udi­RECO® Dämm­platte kli­cken Sie hier. Wohl­fühl­klima und Ruhe stehen im Mittelpunkt

Bei unseren Innen­däm­mungen ver­zichten wir auf Dampfsperren.

Die Dämm­ele­mente werden grund­sätz­lich fugenlos und pass­genau im Ver­band und im Nut-Feder-Ver­bund ver­legt. Nach der Beschich­tung mit Udi­MUL­TI­GRUND® ist jede denk­bare Ober­flä­chen­be­schich­tung möglich.

Die alte Kamm­garn­spin­nerei macht den Men­schen wieder Freude. Die darin wohnen, schwärmen von der ein­ma­ligen Atmo­sphäre und dem wun­der­baren Raum­klima. Wer sie von draußen betrachtet, kann den Reiz einer Haus­fas­sade auf sich wirken lassen, hinter der schon vor über hun­dert Jahren die Werk­tä­tigen ihr täg­lich Brot ver­dienten. Dass sie erhalten blieb, ist auch moderner Innen­dämm­technik zu verdanken.

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