natur­gemäß dämmen
Wald­klima Zuhause erleben mit Holzfaserdämmung

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Der U-Wert ist wichtig – aber nicht alles

Der U-Wert (Wär­me­durch­gangs­ko­ef­fi­zient) ist eine zen­trale Kenn­zahl im Bau­wesen. Er beschreibt, wie viel Wär­me­en­ergie unter nor­mierten Bedin­gungen durch ein Bau­teil nach außen ver­loren geht. Je nied­riger der U-Wert, desto geringer ist dieser rech­ne­ri­sche Wärmeverlust.

Der U-Wert ist damit ein sta­ti­scher Ver­gleichs­wert, der vor allem für gesetz­liche Nach­weise und För­der­pro­gramme her­an­ge­zogen wird. Er betrachtet jedoch nur einen Aus­schnitt der bau­phy­si­ka­li­schen Realität.

Der U-Wert sagt nichts dar­über aus,

  • wie sich ein Gebäude im Alltag anfühlt
  • wie stabil die Kon­struk­tion über Jahr­zehnte funktioniert
  • wie sich Wärme und Feuch­tig­keit tat­säch­lich im Bau­teil bewegen

Ins­be­son­dere bleiben fol­gende bau­phy­si­ka­li­sche Eigen­schaften unberücksichtigt:

  • Masse & Wärmespeicherung

Bau­stoffe unter­scheiden sich nicht nur in ihrer Wär­me­leit­fä­hig­keit, son­dern auch in ihrer Roh­dichte und Wärmespeicherkapazität:

  • Wär­me­spei­che­rung & Masse

Der U-Wert betrachtet nur den sta­tio­nären Wär­me­strom, nicht aber:

  • Roh­dichte, Masse, spe­zi­fi­sche Wärmespeicherkapazität

Holz­faser besitzt mit ca. 2.100 J/kg·K eine außer­ge­wöhn­lich hohe Wär­me­spei­cher­fä­hig­keit.
Das bedeutet: Wärme wird auf­ge­nommen, ver­zö­gert und wieder abge­geben – im Winter wie im Sommer. Mehr zur Wär­me­spei­cher­ka­pa­zität können Sie hier nachlesen.

Ergebnis: gleich­mä­ßi­gere Tem­pe­ra­turen, weniger Heiz- und Kühl­spitzen, mehr Behaglichkeit.

  • Som­mer­li­cher Hitzeschutz

Der U-Wert ist ein Win­ter­kenn­wert. Er sagt nichts dar­über aus, wie schnell Hitze ins Gebäude ein­dringt. Durch ihre Masse und Spei­cher­fä­hig­keit ver­zö­gert Holz­faser den Wär­me­ein­trag deut­lich. Räume bleiben länger kühl – auch ohne aktive Klimatisierung.

Ein Effekt, den der U-Wert allein nicht abbilden kann.

  • Feuch­te­re­gu­lie­rung & Schimmelsicherheit

Der U-Wert berück­sich­tigt keine Feuch­te­pro­zesse.
Holz­faser hin­gegen ist kapil­laraktiv und dif­fu­si­ons­offen. Feuch­tig­keit wird auf­ge­nommen, zwi­schen­ge­spei­chert und wieder abge­geben. Dadurch bleiben Bau­teile tro­cken und funk­ti­ons­fähig. Mehr dazu hier.

21 Jahre Lang­zeit­studie belegt: Bau­physik wirkt – nicht nur auf dem Papier

Wie gut ein Dämm­stoff wirk­lich funk­tio­niert, zeigt sich nicht in der Berech­nung, son­dern im realen Betrieb über viele Jahre. Genau hier setzt die wis­sen­schaft­lich beglei­tete Lang­zeit­studie zu Udi Holz­faser-Dämm­sys­temen an.

Seit 2005 bis heute wird ein bewohntes Mehr­fa­mi­li­en­haus in Qued­lin­burg mess­tech­nisch begleitet. In Zusam­men­ar­beit mit dem Institut für Bau­kli­matik der TU Dresden, dem Deut­schen Fach­werk­zen­trum Qued­lin­burg und wei­teren For­schungs­part­nern wurden unter­schied­liche Innen­dämm­sys­teme unter realen Nut­zungs­be­din­gungen verglichen.

Über mehr als 10 Jahre hinweg wurden, unter anderem erfasst:

  • Reale Heiz­ener­gie­ver­bräuche
  • Wär­me­durch­gang (U-Wert) im Betrieb
  • Holz- und Wandfeuchten
  • Raum­klima (Tem­pe­ratur, Luftfeuchte)
  • Ther­mo­grafie
  • Luft­dicht­heit
  • Schall­ver­halten

Damit geht die Studie weit über eine theo­re­ti­sche Bewer­tung hinaus und betrachtet das Zusam­men­spiel aus Däm­mung, Wär­me­spei­che­rung und Feuch­te­ma­nage­ment im Alltag.

Die Aus­wer­tungen zeigen eindeutig:

  • Der tat­säch­liche Ener­gie­ver­brauch lag dau­er­haft deut­lich unter dem rech­ne­risch pro­gnos­ti­zierten Wert
  • Der wirk­same U-Wert im Betrieb war besser als der berechnete
  • Ursache ist die hohe Wär­me­spei­cher­fä­hig­keit und kapil­lare Feuch­te­re­gu­lie­rung der Holzfaser
Unser Fazit und unser per­sön­li­cher Hin­weis bei Ihrer Planung:

Der U-Wert ist eine wich­tige Kenn­größe – aber kein Qua­li­täts­ur­teil für ein Gebäude. Er bewertet einen Moment­zu­stand, nicht das Lang­zeit­ver­halten eines Baustoffs.

Holz­faser wirkt bau­phy­si­ka­lisch ganz­heit­lich: Sie dämmt, spei­chert, regu­liert Feuchte und sorgt für dau­er­haft behag­liche Räume.

Der U-Wert beschreibt Zahlen. Bau­physik beschreibt, wie ein Gebäude wirk­lich funktioniert.