natur­gemäß dämmen
Wald­klima Zuhause erleben mit Holzfaserdämmung

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Wald­klima Zuhause erleben mit Holzfaserdämmung

Vom ver­fal­lenem Wohn­stall­haus zum Vorzeigeprojekt

Fachwerkhof von außen in marodem Zustand
Fachwerkhof von außen in saniertem Zustand

Der denk­mal­ge­schützte Fach­werkhof im Strie­gi­s­taler Orts­teil Kalt­ofen stellte alle Betei­ligten vor hohe Her­aus­for­de­rungen: Das his­to­ri­sche Erschei­nungs­bild des Fach­werk­ge­bäudes sollte voll­ständig erhalten bleiben. Eine Außen­däm­mung kam auf­grund der denk­mal­recht­li­chen Vor­gaben daher nicht infrage. Dazu kamen unter­schied­liche Wand­auf­bauten und die typi­schen Uneben­heiten his­to­ri­scher Wand­flä­chen – und das mit dem Ziel, einen dau­er­haft sicheren Feuch­te­schutz und ein behag­li­ches Raum­klima zu schaffen.

Im Ober­ge­schoss kam das Holz­faser-Innen­dämm­system UdiIN RECO zum Ein­satz. Auf rund 280 m² der his­to­ri­schen Fach­werk­fläche wurde die 120 mm starke Innen­däm­mung ver­ar­beitet. Das System ermög­licht den Aus­gleich von Uneben­heiten von bis zu ±2 cm und eignet sich dadurch beson­ders für die Sanie­rung denk­mal­ge­schützter Bestandsgebäude.

Fachwerk und Bruchsetein im unsanierten Innenraum
UdiIN RECO Holzfaserdämmung an Bruchstein- und Fachwerkwand
UdiIN RECO Holzfaserdämmung teilweise mit UdiMultigrund verputzt
Sanierter Innenraum mit Lehm verputzt

Die Udi-Sys­teme sind kapil­laraktiv und dif­fu­si­ons­offen. Anfal­lende Feuch­tig­keit wird auf­ge­nommen, inner­halb des Sys­tems ver­teilt und kon­trol­liert wieder an die Raum­luft abge­geben oder kapillar nach außen trans­por­tiert. Dadurch bleibt die Kon­struk­tion tro­cken und das Risiko von Feuch­te­schäden oder Schim­mel­bil­dung wird nach­haltig reduziert.

Der mine­ra­li­sche Udi­MUL­TI­GRUND kam als Sys­tem­ab­schluss zum Ein­satz und bildet die intel­li­gente Dampf­bremse des Sys­tems. Abschlie­ßend wurde die Ober­fläche mit Lehm­putz ver­edelt, der die feuch­te­re­gu­lie­renden Eigen­schaften der Kon­struk­tion optimal ergänzt und zu einem ange­nehmen Wohn­klima beiträgt.

So konnte die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz ener­ge­tisch ver­bes­sert werden, ohne  das äußere Erschei­nungs­bild zu ver­än­dern. Ori­gi­nale Bau­teile und Holz­fenster blieben erhalten oder wurden ori­gi­nal­ge­treu instandgesetzt.

Tafel am Haus über Auszeichnung mit bauherrenpreis

Das Vor­zei­ge­pro­jekt wurde 2025 mit dem 2.000 Euro dotierten Bau­her­ren­preis der Gemeinde Strie­gi­stal aus­ge­zeichnet. Er wür­digt beson­dere Leis­tungen in Archi­tektur, Bau­kultur sowie die Sanie­rung orts­bild­prä­gender Gebäude. Bei der Ver­gabe des Preises hat die Jury die Sanie­rung unter Ein­be­zie­hung des Denk­mal­schutzes und die Ver­wen­dung von Bau­stoffen wie Holz, Lehm und Natur­bau­stein hervorgehoben.

Fei­er­liche Eröff­nung nach vier Jahren Sanierung

Nach rund vier Jahren inten­siver Sanie­rungs- und Umbau­ar­beiten wurde der Fach­werkhof am 5. Juni 2026 im Rahmen eines Hof­festes fei­er­lich eröffnet.

Zu den zahl­rei­chen Gästen zählten Nach­barn, Hand­werker, Planer und Ver­treter von Udi­Dämm­sys­teme. Udi-Chefin Anka Unger über­reichte den Bau­herren Dr. Anne und Dr. Mat­thias Kaiser einen Herrn­huter Stern. Er steht sym­bo­lisch für Licht, Ori­en­tie­rung und Zusam­men­halt – Werte, die auch die behut­same Sanie­rung und den Erhalt des über 200 Jahre alten Fach­werk­hofes prägen.

Anka Unger mit den Bauherren Ehepaar Kaiser
Geschenk von UdiDämmsysteme für die Bauherren