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Alte Kamm­garn­spin­nerei von innen gedämmt

 

Indus­trie­ruinen – der mor­bide Charme dieser dem Ver­fall preis­ge­ge­benen Bauten zieht immer mehr Men­schen in seinen Bann. Auch die Kamm­garn­spin­nerei in der Bran­den­burger Alt­stadt war ein sol­cher Lost Place. Neun Jahre lag sie im Dorn­rös­chen­schlaf, ehe sie zu neuem Leben erweckt wurde. Unter dem Ton­nen­ge­wölbe des mar­kanten Zie­gel­baus locken heute 15 luxu­riöse Ferien-Lofts Gäste an. Die denk­mal­ge­schützte Fas­sade blieb dank dem Holz­faser-Innen­dämm­system UdiIN RECO von Udi­Dämm­sys­teme erhalten und erzählt wei­terhin die bewegte Geschichte eines nun­mehr 142 Jahre wäh­renden Häuserlebens.

Die Kamm­garn­spin­nerei in Bran­den­burg hat viele Höhen und Tiefen erlebt. Als Alfred und Emil Kum­merlé 1879 das Fabrik­ge­bäude errichten ließen, legten sie beim Bau genau so viel Wert auf Qua­lität wie auf ihre eigenen Pro­dukte. Ihre Garne erlangten in den 1920er Jahren inter­na­tio­nale Berühmt­heit. Dann kamen die Schre­cken des Krieges, als 60 % der Gebäu­de­sub­stanz zer­stört wurden. Die schwie­rigen Nach­kriegs­jahre, die Ent­eig­nung 1948 und Wei­ter­füh­rung als VEB Bran­den­burger Kamm­garn­spin­nerei. 1990 dann die Umwand­lung in eine GmbH, 1992 die Pri­va­ti­sie­rung. Doch dem wirt­schaft­li­chen Druck konnte man nicht mehr dau­er­haft stand­halten, 1998 stellte die Kamm­garn­spin­nerei den Betrieb ein – und lag fortan brach. Bis sich Detlev Delfs ihrer annahm. Der Archi­tekt erkannte das Poten­zial und revi­ta­li­sierte das 31.000 Qua­drat­meter große Areal in exklu­siver Lage in der Bran­den­burger Alt­stadt. Die eins­tige Indus­trie­brache ver­wan­delte sich in einen hoch­mo­dernen Wohn- und Gewer­be­park. Heute erfüllen neben modernen Büro­flä­chen 15 schicke Ferien-Lofts auf einer Nutz­fläche von 1.500 Qua­drat­me­tern das einst marode Gebäude mit Leben. Mit direktem Blick auf die Havel, bar­rie­re­frei und hoch­wertig aus­ge­stattet mit Natur­stein­boden, edlen Wasch­ti­schen, modernster Haus- und Ener­gie­technik und Innen­däm­mung. Denn wegen des Denk­mal­schutzes kam für den gesamten Gebäu­de­kom­plex nur eine Innen­däm­mung in Frage.

Schon unter dem Aspekt des öko­lo­gi­schen Gesamt­kon­zeptes ent­schieden sich die Planer für eine Holz­faser-Innen­däm­mung, deren Fähig­keit zur Feuch­tig­keits­re­gu­lie­rung bei­spiel­haft ist. Die Wahl fiel auf das System UdiIN RECO in 100 Mil­li­me­tern Stärke von Udi­Dämm­sys­teme. „Ganz ent­schei­dend dabei war, dass dieses Innen­dämm­system bis zu zwei Zen­ti­meter Unter­grun­dun­eben­heiten aus­glei­chen kann, ideal bei einem solch alten Mau­er­werk mit seinen vielen Ver­sprüngen“, erklärt Geschäfts­füh­rerin Anka Unger. Den Grund­aufbau bilden „Sand­wich­platten“ aus einer 80 Mil­li­meter starken Holz­fa­ser­dämm­schicht – die sich fle­xibel an die Wand anschmiegt – und einer 40 Mil­li­meter-Putz­träger-Dämm­platte. Der Unter­grund­aus­gleich von +/- 2 cm erfolgte über paten­tierte Stell­d­übel. Anschlie­ßend wurden die Dämm­ele­mente mit Udi­MUL­TI­GRUND plus Armie­rungs­ge­webe gespach­telt, dann folgte die finale Wand­be­schich­tung. Rohre und Lei­tungen konnten über­dämmt werden, die Zwi­schen­räume wurden mit fle­xi­blen Dämm­stoff UdiFLEX ver­füllt und kom­plet­tieren den dif­fu­si­ons­of­fenen und schall­däm­menden Systemaufbau.

Die alte Kamm­garn­spin­nerei macht den Men­schen wieder Freude. Die darin wohnen, schwärmen von der ein­ma­ligen Atmo­sphäre und dem wun­der­baren Raum­klima. Wer sie von draußen betrachtet, kann den Reiz einer Haus­fas­sade auf sich wirken lassen, hinter der schon vor über hun­dert Jahren die Werk­tä­tigen ihr täg­lich Brot ver­dienten. Dass sie erhalten blieb, ist auch der modernen Innen­dämm­technik von Udi­Dämm­sys­teme zu verdanken.

Wenn auch Sie Ihr Haus reno­vieren möchten und sich die müh­same Bear­bei­tung für den Unter­grund­aus­gleich sparen wollen, könnte das inno­va­tive Innen­dämm­system UdiIN RECO für Sie sehr inter­es­sant sein.

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